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Die Dolmen und megalitischen Mauern des "Big Hill"

Hier werden auch die letzten Verfechter der "Ist-alles-natuerlich-Gletscher-Theorie" das Handtuch werfen muessen. Gleich neben den beiden (!) Dolmen befinden sich naemlich Megalithische Mauern welche schon fast denen der Inka gleichkommen. Das Gebiet ist archaeolgisch voellig unberuehrt. Ich besuchte die megalithische Anlage Mitte Dezember 2004, kurz vor dem Einbruch des Winters. Wenn man die Anlage besucht, ist man erst einmal vollkommen ueberwaeltigt von den Ausmassen der Strukturen. Eigentlich erwartet man so einen Fund eher im Dschungel von Guatemala in dem die Maya wirkten. Darueber hinaus lassen sich hier eindeutig astronomische Bezuege nachweisen. Lesen Sie weiter um naeheres zu erfahren. Ich moechte zu bedenken geben, dass ich die Staette erst Mitte Dezember 2004 fuer nur kurze Zeit besuchen konnte. Noch waerend meiner Forschungen wurde ich von einem "Mega-Schneesturm" ueberrascht und die Staette ist wohl bis in den May hinein unzugaenglich.

Bitte klicken Sie auf ein Bild zum Vergroessern und beachten Sie meine Copyright Hinweise, die ich hier zusammengestellt habe.

Die gesamte megalitische Anlage liegt auf dem hoechsten Berg der Umgebung. Ganz oben wurde dieser Dolmen, der auf drei kleineren Basissteinen steht, plaziert. Der Dolmen ist auf einer Plattform errichtet. Wenn Sie auf nebenstehendes Bild klicken, werden Sie die Plattform besser erkennen.
Hier ein deutlicherer Blick auf die Basissteine des Dolmens.
Die Ausrichtung (d.h. die laengste Seite) des Dolmens ist 132 Grad SSW. Bitte vergleichen Sie dazu unbedingt meine Untersuchungen und neuesten Funde am Kidston Dolmen.
Wintersonnenwende



Big Hill Dolmen Arrangement
Diese zwei von mir von mir erstellten Computer Simulationen des Himmels ueber dem Big Hill Dolmen zeigt, dass am 21 Dezember (der Winter Sonnenwende) die Sonne direkt ueber der laengsten des Dolmen aufgeht. Bei der Simulation habe ich ein Foto des Dolmens mit einem simulierten Himmel der Astronomie Software "Cartes Du Ciel" zur Illustration verwendet. Dabei wurde die Hoehe des Standortes des Dolmens (ca. 300m Ue. dem Meeresspiegel) beruecksichtigt.

Es ist aeusserst schwer das Alter der Megalith Anlagen von Nova Scotia zu ermitteln. Besonders, weil von offizieller Seite keinerlei Ausgrabungen vorgenommen werden.

Erstaunlich finde ich, dass waehrend der Winter Sonnenwende (21 Dezember) ca. 3000 v.Chr nicht nur die Sonne genau ueber den Dolmen (siehe Kidston Lake Dolmen) aufgeht, sondern am Abend auch das Sternbild Orion und Sirius, der hellste Stern in der noerdlichen Hemisphaere.
Dies ist selbstverstaendlich - noch - reine Spekulation.
Ein anderer Ansatz waere ein Vergleich mit Dolmen in anderen Laendern. Der Stil der Nova Scotia Dolmen aehnelt einigen koreanischen Dolmen recht deutlich.

Die dritte Grafik zeigt das Dolmen Arrangement des Big Hill Dolmens. Bitte klicken Sie auf die Grafiken um ein hochaufloesendes Bild zu bekommen.

Bitte beachten sie unbedingt die Parallelen zum Kidston Lake Dolmen...
{short description of image} Ein zweiter Dolmen etwa 50 Meter vom Ersten entfernt. Leider konnte ich noch keine Messungen and diesem Dolmen. Auch dieser Dolmen ruht auf kleineren Basissteinen.
Der ultimative Beweis einer nord-amerikanischen Megalithkultur? Riesige Felsbloecke wurden passgenau zu einer Mauer zusammengefuegt. Die tonnenschweren Steine erinnern mich schon fast an die Inka Mauern, die ich in Peru studieren konnte. Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt! Welche Ueberraschungen warten hier noch auf ihre Entdeckung?
Die Ueberreste der Mauern sind durchschnittlich etwa 1.50m hoch.
Hier sieht man wie passgenau die Steine der Mauern zusammengefuegt sind.
Hier eine Merkwuerdige Struktur. Ein grosser Deckstein liegt auf grossen Mauersteinen. Ein Teil eines megalithischen "Ganggrabes"?